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Mein neues Leben - ein paar Gedanken

Interessantes Konzept. Schreckliches Buch – „The Big Five For Live: Was wirklich zählt im Leben“.

Ich bin 40 Jahre alt. Habe gerade auf Focus Online einen Lebenserwartungstest gemacht. 91 Jahre. Verbleiben also noch knapp 50 (!). Nun realtisch sind wohl ein paar weniger. Wenn ich meinen Vater anschaue, dann ist er mit 72 Jahre doch deutlich vom Alter gezeichnet.

Vielleicht bleiben mir aktiv noch 30 Jahre, ca. 11000 Tage oder 260.000 Stunden.

Hört sich viel an. Wenn ich aber bedenke, dass ich gerade seit ca. 3 Monaten wegen meinem Job „rumhänge“, komplett frustriert bin, und schließlich aus wirtschaftlichen Gründen gefeuert wurde….. Das ist ca. 1% meiner verbleibenden Lebenszeit.

Big Five For Life fordert im Endeffekt auf, sich seiner verbleibenden, stetig schrumpfenden Lebenszeit bewusst zu sein, sich Gedanken zu machen über den Sinn seines persönlichen Lebens ( „Zweck der Existenz" ), sich seine fünf großen Ziele im Leben vor Augen zu führen und jeden Tag einen „Museums-Tag“ zu machen.

Ein ähnliches Konzept wird bei Stutz / Michels in „The Tools“ beschrieben. Quintessenz ist, dass wir zu viel Zeit verschwenden,  weil wir zu Stillstand tendieren, Dinge zu verschieben, zu vermeiden, sich in der Entwicklung als fertig zu sehen. Der Mensch ist immer „Work in Progress“. Durch die Vorstellung, im Sterben zu liegen, ohne weitere Zeit, soll eine Energie frei gesetzt werden, die uns positiv werden lässt.  

Das Geheimnis des „Glücklich-Seins“ liegt darin, jeden Tag an den Tod zu denken

 

24.5.14 18:41
 
Letzte Einträge: Sterbebegleitung, Epikur von Samos, Gedanken zum Konsum, Begierde, nicht Bedürfnisse



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